Samstag, 5. Februar 2011

Alkoholkrankheit: die Trinker-Typen



Der tiefe Blick ins Glas 
und das griechische Alphabet

Der Alpha-Typ (Erleichterungstrinker) trinkt, um innere Spannungen und Konflikte (etwa Verzweiflung) zu beseitigen („Kummertrinker“). Die Menge hängt ab von der jeweiligen Stress-Situation. Hier besteht vor allem die Gefahr psychischer Abhängigkeit. Alphatrinker sind nicht alkoholkrank, aber gefährdet.
Der Beta-Typ (Gelegenheitstrinker) trinkt bei sozialen Anlässen große Mengen, bleibt aber sozial und psychisch unauffällig. Betatrinker haben einen alkoholnahen Lebensstil. Negative gesundheitliche Folgen entstehen durch häufigen Alkoholkonsum. Sie sind weder körperlich noch psychisch abhängig, aber gefährdet.
Der Gamma-Typ (Rauschtrinker, Alkoholiker) hat längere abstinente Phasen, die sich mit Phasen starker Berauschung abwechseln. Typisch ist der Kontrollverlust: Er kann nicht aufhören zu trinken, auch wenn er bereits das Gefühl hat, genug zu haben. Obschon er sich wegen der Fähigkeit zu längeren Abstinenzphasen sicher fühlt, ist er alkoholkrank.
Der Delta-Typ (Spiegeltrinker, Alkoholiker) ist bestrebt, seinen Alkoholkonsum im Tagesverlauf (auch nachts) möglichst gleichbleibend zu halten; deshalb der Begriff Spiegeltrinker (konstante/r Blutalkoholkonzentration bzw. -spiegel). Dabei kann es sich um vergleichbar geringe Konzentrationen handeln, diese steigen jedoch im Verlauf der fortschreitenden Krankheit und der damit sich erhöhenden Alkoholtoleranz meist an. Der Abhängige bleibt lange sozial unauffällig („funktionierender Alkoholiker“), weil er selten erkennbar betrunken ist. Dennoch besteht starke körperliche Abhängigkeit. Er muss ständig Alkohol trinken, um Entzugssymptome zu vermeiden. Durch das ständige Trinken entstehen körperliche Folgeschäden. Deltatrinker sind nicht abstinenzfähig und alkoholkrank.
Der Epsilon-Typ (Quartalstrinker, Alkoholiker) erlebt in unregelmäßigen Intervallen Phasen exzessiven Alkoholkonsums mit Kontrollverlust, die Tage oder Wochen dauern können. Dazwischen kann er monatelang abstinent bleiben. Epsilon-Trinker sind alkoholkrank.

(Das 5-Typen-Konzept von Elvin Morton Jellinek)

Donnerstag, 3. Februar 2011

Online das passende Studium finden



Verschiedene Studienrichtungen kennen lernen: 
auf der Website der 

  • Unternehmen Sie eine Fototour zu wichtigen Themen und Orten Ihres Wunschfachs.
  • Lernen Sie in Videoclips Freiburger Studierende kennen, die Ihnen wertvolle Tipps für den Studienanfang geben.
  • Vergleichen Sie sich in Selbsttests mit Fachexperten (Freiburger Lehrende & Studierende).
  • Erkennen Sie, wie gut Sie über Ihr Wunschfach informiert sind und erfahren Sie, wo Sie sich weiter informieren können.
  • Lösen Sie Beispielaufgaben aus der Studieneingangsphase.
  • Erfahren Sie von Freiburger Absolventen, was man mit dem Studienabschluss beruflich machen kann.

Dienstag, 1. Februar 2011

Der Schulmedizin unbekannt: der craniosacrale Rhythmus

Die Natur macht die besten Entwürfe.
Alles, was die Natur entwirft, hat seinen Zweck
und stellt die rationellste Art und Weise dar, eine Aufgabe zu erfüllen.
 
(Jon Vredevoogd, Mitautor des "Lehrbuches der Kraniosakral-Therapie" von J.E.Upledger



Kraniosakrale Arbeit war lange eine exklusive Methode der ostheopatischen Medizin. W.G. Sutherland entdeckte in den ersten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts, dass der Schädel (Cranium) rhythmische Bewegungen ausführt, die sich bis hinunter zum Kreuzbein (Sacrum) fortsetzen. Er entwickelte Techniken, mit denen er dieses System beeinflussen konnte. Anfangs der 70er Jahre bereicherte Dr. J. Upledger diese Arbeit mit neuen Erfahrungen und entwickelte in der Folge das, was wir heute Craniosacral (oder Kraniosakral) Therapie nennen. 

Das kraniosakrale System besteht aus dem Schädel, der Wirbelsäule und dem Kreuzbein sowie dem Flüssigkeitssystem und den Membranen. Das Gehirn und das Rückenmark sind von der Dura Mater umgeben, die als wasserdichte Membran die cerebrospinale Flüssigkeit einschliesst, in der das Gehirn schwimmt. Die Ursachen der Störungen im kraniosakralen System können schon während der Reise durch den Geburtskanal beginnen und sich in verschiedenen Komplikationen fortsetzen. In der Kraniosakraltherapie wird das aus dem Gleichgewicht geratene System aktiviert und die ursprüngliche Funktionalität wird wieder hergestellt. 

Die Cranio-Sacral-Therapie (dies eine andere Schreibweise der Craniosacral Therapie)  beruht unter anderem auf der Annahme, dass die rhythmischen Pulsationen der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) sich auf die äußeren Gewebe und Knochen übertragen und ertasten lassen. Die Einzelknochen der Schädelkalotte werden als gegeneinander beweglich angesehen.
Durch Berührung von Kopf und Rücken will der Therapeut Informationen über mögliche Blockaden dieser Bewegung sammeln und dadurch auf Funktionseinschränkungen an Körper und Schädel einwirken, sowie indirekt auch Membranen innerhalb des Schädels (Falx cerebri, Tentorium, Falx cerebelli) und die harte Hirnhaut (Dura mater) beeinflussen. Dieses Vorgehen soll einen angenommenen „Energiefluss“ verbessern und Selbstheilungskräfte aktivieren sowie Funktionseinschränkungen und seelische Traumata lösen.



Die normale Frequenz des craniosacralen Rhythmus beträgt zwischen 6 und 12 Zyklen pro Minute. Bei eingeschränktem Gesundheitszustand oder unter starker Mediamenten-Einwirkung lassen sich auch Werte ausserhalb dieses Bereiches feststellen.


Im Gegensatz zu Kreislauf- und Atemrhythmus zeigt der Craniosacral-Rhythmus kaum Veränderungen bei kurzfristigen Anstrengungen, Gemütserregungen usw.

Der Craniosacral-Rhythmus kann durch störende Einflüsse in senem normalen Verlauf gestört werden. Solche Restriktionen können z.B. in den Bindegeweben durch Entzündungen oder Adhäsionen (Verklebungen) entstehen. Die physiologische Eigenbewegung des Craniosacrale Rhythmus wehrt sich gegen solche Restriktionen. Die Auflösung einer Restriktion gilt als positives therapeutisches Ergebnis. 

Sonntag, 30. Januar 2011

STUDIE

Angehörige pflegen macht krank

Von Daniel Baumann, 28.01.11, 09:55h

Wer Angehörige pflegt, muss sich viel häufiger als andere Menschen in medizinische Behandlung begeben. Das geht aus einer Studie hervor, die dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt. Pflegende bekämen mehr Medikamente und Kuren verschrieben.


BERLIN - Einen Angehörigen zu pflegen ist eine enorme Last - und macht häufig krank. Pflegende Angehörige müssen sich deutlich häufiger als andere in medizinische Behandlung begeben müsse. Sie bekommen mehr Medikamente und Kuren verschrieben. Dies geht aus einer Studie der Siemens Betriebskrankenkasse hervorgeht, die dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt.
Die Ausgaben der Kasse für pflegende Angehörigesind demnach 18 Prozent höher als für andere Versicherte. Besonders hoch ist die Zahl der chronischen und schwerwiegenden Krankheiten. Sie liegt der Untersuchung zufolge 51 Prozent über dem Durchschnitt. Zum einen ist es die körperliche Belastung durch das Heben und Umheben der Pflegebedürftigen“, sagt Franz Billinger von der Siemens Betriebskrankenkasse. „Das ist jedoch der kleinere Teil. Das weit größere Problem sind seelische Belastungen“, fügt er hinzu. ...weiterlesen im Kölner-Stadtanzeiger-online...

Samstag, 29. Januar 2011

Ausbildung in Psychologie

Grundausbildung in Transaktionsanalyse


Ausbildung September 2011 – Juli 2014 :

Beginn: 09./10. September 2011. Die genauen Daten für 2012 und 2013 werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Grundausbildung dauert 3 Jahre und ist offen für Frauen und Männer, die sich beruflich und persönlich weiterentwickeln wollen. Sie ist gedacht für Menschen, die in beratenden, therapeutischen, sozialen, pflegerischen und pädagogischen Bereichen tätig sind. Nach Abschluss der Basis-Ausbildung kann die Fortgeschrittenen - Ausbildung (individuelles Programm) angeschlossen werden, die dann (in der Regel nach 2 - 3 Jahren mit der Prüfung zur/zum Transaktionsanalytiker/in abgeschlossen
werden kann. In diesen 3 Jahren haben die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, Philosophie und Konzepte der TA fundiert kennen zu lernen und sowohl in ihre berufliche Arbeit, als auch in ihren Alltag zu integrieren. Dieses Ziel soll in einer unterstützenden, die Teilnehmer zum aktiven Mitgestalten einladenden Lernatmosphäre erreicht werden.

Die Teilnehmer/innen verpflichten sich für jeweils ein Jahr. Das gegen Ende jedes Ausbildungsjahres stattfindende Einzelgespräch dient zur Standortbestimmung und zur Erneuerung des Vertrages für das kommende Ausbildungsjahr. Die regelmässige Teilnahme der 3 jährigen Grundausbildung wird mit einem Zertifikat des ITAP bestätigt. Zusätzlich kann die durch die Schweizer Gesellschaft für Transaktionsanalanalyse (SGTA) ausgestellte Bestätigung der Basiskompetenz in Transaktionsanalyse erworben werden. Für diese Bestätigung werden eine schriftliche Arbeit im Umfang von 15 Seiten, sowie der Nachweis von einer bestimmten Anzahl von Supervisionsstunden, Eigentherapie und Intervisionssitzungen verlangt.

Leitung, Anmeldung und Information:
Barbara Classen 
Dipl. Psychologin FH, Psychotherapeutin SBAP, SPV
Lehrende Transaktionsanalytikerin TSTA-P

Seminarkosten:
2011: Fr. 4400.--
Inklusive dem Einzelgespräch zur Standortbestimmung und der Korrektur der 101-Fragen. Zahlbar in 2 (ev. 4) Raten, jeweils vor Beginn des Halbjahres. Nicht besuchte Seminartage können leider nicht zurückbezahlt werden.

Zusätzliche Kosten für Übernachtung und Verpflegung während der Seminare, die ausserhalb des Institutes stattfinden (4 bis 8 Tage pro Jahr).

Supervisionshonorar:
Fr. 95.00 in der Kleingruppe (max. 6 TN).
Einzelsupervison (50 Minuten), Fr. 160.00

Dienstag, 25. Januar 2011

Nahrungsallergie, Kreuzallergie und Nahrungsunverträglichkeit

Die plötzliche Unverträglichkeit gegen bestimmte Nahrungsmittel muss nicht unbedingt einee neue Allergie sein. Sie kann die Reaktion sein auf ein bekanntes Allergen in einer anderen "Verpackung". Man spricht dann von einer so genannten "Kreuzreaktion". Ursache für eine solche Kreuzallergie sind Substanzen, die in bestimmten Lebensmitteln enthalten sind und die eine Verwandtschaft mit den Allergieauslösern (z.B. Pollen) aufweisen. 

Von einer Kreuzallergie (Kreuzreaktion) wird dann gesprochen, wenn Immunglobulin E-Antikörper, die gegen ein bestimmtes Allergen in einer bestimmten Allergenquelle gerichtet sind, auch andere Allergene in anderen Allergenquellen erkennen können und somit auch bei Kontakt mit diesen anderen Allergenquellen eine allergische Reaktion auslösen können. Wie bei allen Leistungen des Immunsystems spielt auch die momentane körperliche und psychische Verfassung eine Rolle für die Intensität der Kreuzallergie.

Von einer Kreuzallergie wird nicht gesprochen
- bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -intoleranzen (diese werden oftmals mit einer Nahrungsmittelallergie verwechselt). Hier erfolgt die Reaktion auf biogene Amine, wie Histamine, Serotonin, Tyramin
- wenn andere Bestandteile der Nahrung, z. B. Metalle, eine allergische Reaktion verursachen

Grundsätzlich ist zwischen Allergie und Unverträglichkeit (Intoleranz) zu unterscheiden.

Bei einer Nahrungsmittelallergie besteht eine spezifische Überempfindlichkeit gegenüber körperfremden Stoffen. Ein wiederholter Verzehr bestimmter Lebensmittel bzw. deren Inhaltsstoffe führt zu einer Antigen-Antikörper-Reaktion. Das heisst, eine echte Nahrungsmittelallergie beruht auf immunologischen Mechanismen.

Lebensmittelunverträglichkeiten, sogenannte Pseudoallergien, gleichen in ihrem klinischen Bild häufig den echten Lebensmittelallergien. Sie haben aber keinen immunologischen Ursprung, das heisst der Körper bildet keine Antikörper.

Sonntag, 23. Januar 2011

Ein Psychologie-Bachelor im Fernstudium

Die Schweizer Fernuni bietet ein Psychologie-Studium als Fernstudium. Hier die wichtigsten Infos. Mehr über die Fernuni erfahren Sie auf der Website http://www.fernuni.ch

Der Studiengang entspricht bezüglich Inhalt wie Abschlussdiplom einem Lehrgang an einer Präsenzuniversität: Universitäre Fernstudien Schweiz ist seit 2004 als universitäres Institut durch den Bund anerkannt. Den Unterricht leiten hochqualifizierte Universitätsprofessoren. Der Unterschied – und Vorteil! – besteht in der Unterrichtsform:

Selbststudium
Zentrales Element des Fernstudiums ist das Selbststudium. Sie lernen dort, wo es für Sie am besten ist – dann, wenn Sie Zeit haben und aufnahmefähig sind. Sie studieren mittels modernster Methoden und didaktisch hochwertiger Materialien.

Präsenzstudium
Das individuell erarbeitete Wissen vertiefen und festigen Sie im fachlichen Diskurs. Ausgewiesene Experten animieren und leiten den Austausch.

Online-studium
Auf der internetbasierten Lernplattform sind sämtliche Inhalte, Aufgaben, Übungen und allgemeine Informationen jederzeit abrufbar. Assistenten betreuen die Studierenden online und stehen unterstützend zur Seite.

Der Studiengang wird als Teilzeitstudium angeboten. Dies erlaubt eine Erwerbstätigkeit von bis zu 60 Prozent. Die bewusst eingeschränkte Klassengrösse gewährleistet eine enge, individuelle Begleitung.


Bachelor of science in Psychology

Das Studium vermittelt eine fundierte wissenschaftliche Basisausbildung in den Grundlagen der Psychologie sowie deren Disziplinen und Anwendungen. Die Studierenden erwerben sich vielfältige Kenntnisse in Statistik, experimentellen Methoden und Diagnostik. Sie lernen und trainieren die Gesprächsführung, Beratung und Intervention. Den Abschluss bildet eine wissenschaftliche Bachelorarbeit.

Perspektiven nach dem Abschluss

Der Abschluss Bachelor of Science qualifiziert Sie für den Einstieg in ein breites Feld beruflicher Tätigkeiten – z.B. als klinischen Psychologen / klinische Psychologin, Neuro-, Arbeits- oder Schulpsychologen / -psychologin.